Anemuellers Molkebuch
Kuren mit Molke für Gesundheit, Fitness und Schönheit
von Dr. Helmut Anemueller




Aus dem Kapitel " Molkeeiweiß ist so wertvoll wie Bluteiweiß"

Biologisch ist das Eiweiß der Molke erstrangig, weil es eine Mischung von Eiweißbausteinen (Aminosäuren) enthält, wie sie das menschliche Blut besitzt. Es ist besonders leicht in den Eiweißbestand des menschlichen Körpers einzubauen, auch wenn es als Molke nur in kleinen Mengen zugeführt wird.
Eiweiß ist ein unentbehrlicher Nährstoff. Er wird zum Aufbau von Köper- bzw. Organzellen sowie zum Aufbau von Hormonen, Enzymen und Abwehrstoffen benötigt. Täglich muss, um den Organismus im Eiweißgleichgewicht zu halten, der Bedarf an Eiweiß durch aufgenommenes Nahrungseiweiß gedeckt werden.
Kritisch ist die Situation beim Heilfasten, denn hierbei muss aufgepasst werden, dass im Körper keine Eiweißmangel entsteht.
Unsere Nahrung sollte nicht zuviel, jedoch keinesfalls zu wenig Eiweiß enthalten. Wieviel Eiweiß tatsächlich notwendig ist, hängt davon ab, welche biologische Wertigkeit das mit der Nahrung zugeführte Eiweiß besitzt. Ist das aufgenommene Eiweiß biologisch sehr hochwertig (wie in der Molke), kommt der Organismus auch mit einer überraschend kleinen Menge aus, um seinen Eiweißbestand zu halten. Der Eiweißhaushalt stellt sich auf die Qualität der Eiweißzufuhr ein. ...
Je günstiger die Mischung von Aminosäuren eines Lebens- oder Nahrungsmittels ist und je näher sie der Aminosäuremischung im menschliche Blut kommt, desto höher ist deren biologische Eiweißwertigkeit. ...


Aus dem Kapitel "Ergebnisse von Untersuchungen"

... Über Unverträglichkeiten der Diät-Kurmolke wurde von keinem der Teilnehmer der Heikenberg-Studie geklagt. Selbst von magenempfindlichen Patienten wurde der leicht säuerliche Geschmack der Molke nicht beanstandet. Traten in den ersten Tagen der Kur leichte Kreislaufstörungen, Blähungen oder Völlegefühl auf, konnten sie relativ leicht behoben werden.
Bemerkenswert ist, dass mit Hilfe einer so einfachen Kur mehrere oft kombiniert vorhandene Risikobefunde (z.B. Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhter Cholesterin-, Triglyzerid- und Harnsäurespiegel im Blut, Störungen des Traubenzuckerumsatzes, chronische Darmverstopfung) wirksam zu beeinflussen sind.
Im Rahmen einer klinisch-stationären Therapie werden hierzu in der Regel neben einer meist wenig erfreulichen Krankhausernährung mehrere Medikamente eingesetzt (bei denen z.T. Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen sind). Auch die Kosten liegen sehr viel höher. Zudem motiviert eine rein medikamentöse Therapie Patienten nicht dazu, Lebens- und Ernährungsgewohnheiten so auszurichten, dass sie die Gesundheit auf Dauer festigen.



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