Licht schenkt Leben

Lebensenergie und Gesundheit durch richtiges Licht
von Elke Brandmayer, Dr. med. Bodo Köhle




Aus dem Kapitel "Das Licht in den Zellen"

Bisher wurden von der Wissenschaft sehr viele Untersuchungen über die Wirkungen des Lichts an der Haut durchgeführt. Die folgende Auflistung ist unvollständig, da immer wider neue Ergebnisse bekannt werden. Das muss auch so sein, denn Photonen sind letztlich an allen Lebensprozessen beteiligt.
- Durch Lichteinfall werden T-Lymphozyten aktiviert.
- Die Langerhans-Zellen verändern sich (UV-Licht).
- Keratinozyten werden vermehrt gebildet und in ihnen wird Melanin sezerniert (UV).
- Bestimmte Enzyme werden stimuliert, andere gehemmt (UV, IR).
- Die Supressorzellen werden (dosisabhängig) aktiviert (UV).
- Die Zellregenation wird stimuliert, Elastose und Kollagenose werden gemildert, Phagozytose und Wundheilung angeregt.
- Die Sauerstoffverwertung wird verbessert, die Thrombozytenaggregation verhindert.
- Kohlenmonoxyd wird von Erythrozyten abgespalten, Kortisol verbraucht, Haarwuchs gefördert, Schmerzen reduziert.
- Interferonproduktion (Immunsystem) wird angeregt.
- Phosphorylasebildung (ist wichtig für Muskelenergie und Blut-Glukose-Konzentration).
Wie nun diese Vorgäne im einzelne ablaufen undwas damit alles bewirkt wird, knannb eseer verstanden wedren unter dem Blickwinbekl der Stoffwechselrehgulation. Dieser ist zentraler bestadnteil des Lebens. ...


Aus dem Kapitel "Lichttherapie historisch gesehen"

Heilung durch Licht zählt zu den ältesten Therapien der Menschheitsgeschichte: Sonnenanwendungen waren bei den alten Ägyptern, Griechen und Römern ebenso verbreitet wie bei den Indianern Nord- und Mittelamerikas. Der griechische Arzt Hippokrates empfahl sogar, Wohnhäuser an Osthängen zu bauen, damit der Sonnenaufgang miterlebt werden kann. Obwohl ihnen die wissenschaftlichen Erklärungen dafür fehlten, wussten die Menschen der Antike aus Erfahrung, dass Licht heilt. Leider verlor sich in Europa ein großer Teil dieses Erfahrungswissens in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung dadurch, dass die christliche Kirche alles verbannte, was an heidnische Sonnenkulte erinnern konnte. Das wenige erhalten Wissen versank dann spätestens in der dunklen Zeit des Mittelalters - in den Scheiterhaufen der Hexenverbrennungen. ....
Erst um die Mitte des 17. Jahrhunderts begann man wieder, sich mit Natur und Sonne auseinanderzusetzen. Den Anfang machte 1750 J.Rousseau in Frankreich mit dem Aufruf an alle Bürger, frische Luft und Sonneschein zu suchen, bekannt geworden unter dem Stichwort "zurück zur Natur". ...


Aus dem Kapitel
"Therapie mit sonnelichtanalogem Licht von A-Z"

.... Wie sehr Bluthochdruck mit Licht in Verbindung steht, zeigt sich unter anderem daran, dass er bei Völkern, die sich vorwiegend im Freien aufhalten, relativ unbekannt ist. Weshalb das so ist, wurde allerdings erst im den letzen Jahren erforscht. Als vor vielen Jahren in Lambarene - der früheren afrikanischen Missionsklinik von Dr. Albert Schweitzer - die Ärzte bei eingeborenen Patienten plötzlich hohe Blutdruckwerte feststellten, wunderten sie sich noch sehr. Wie sich viel später zeigte, hing des Rätsels Lösung mit der Sonnebrillenmode zusammen, die sich seit einiger Zeit bei den Eingeborenen großer Beliebtheit erfreute. Den Ärzten fiel dieser Zusammenhang zwar damals schon auf, richtig erklären konnte man sich das aber noch nicht. Eine Verbindung entdeckte man in Russland, als untersucht wurde, weshalb Arbeiter in Bergwerken und dunkeln Fabrikhallen besonders häufig krank waren und weshalb sich Krankheitsbilder ähnelten. Das Ergebnis war die Erkenntnis, dass die Arbeiter infolge des stundenlangen Aufenthalts im Dunkel und Halbdunkel nicht genug Licht über die energetischen Sehbahnen aufnehmen konnten, so dass die Steuerungszentralen im Gehirn aus dem Gleichgeweicht geraten waren. ...



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