Wunder des Fastens

Fintess und Jugend durch individuell richtges Fasten
von
Dr. Paul C. Bragg / Patricia Bragg




Aus dem Kapitel "Es muss nicht immer Frühstück sein"

... Beachten und prüfen wir vormittags unsere Körpersignale, so werden die meisten Menschen bemerken, dass sie nicht unbedingt essen müssen, da sei kein wirkliches Hungergefühl empfinden. Wenn sie ihr Frühstück als regelmäßige Mahlzeit streichen, fällt es vielen Menschen leicht, einen Einstig in die Praxis des Fastens zu finden. Schon nach einigen Tagen werden Sie es kaum noch vermissen, sondern eine möglicherweise ganz neue Erfahrung machen: der gewohnte Leistungsknick zwischen 10.00 und 11.00 Uhr bleibt aus. Der morgendliche aufputschende Kaffee ist nicht mehr erforderlich. Warum? Sie lassen sich nicht mehr durch die unnötige Stoffwechseltätigkeiten Ihre nachts erworbene Vitalkraft nehmen. Versuchen Sie es einmal. Lassen Sie das Frühstück ausfallen und machen Sie dadurch Ihre ersten Fastenerfahrungen, die ersten Schritte in eine neue Zeitrechnung für Ihr Leben. ...

... Seit vielen Jahren versucht man den Menschen beizubringen, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages sei. Es soll Kraft, Energie und Vitalität für die körperlichen und geistigen Leistungen geben. Diese Annahme ist jedoch verkehrt. Essen Sie ein ausgiebiges Frühstück, dann fühlen Sie sich gesättigt und zufrieden. Sie haben jedoch keine Kraft gewonnen. Es dauert Stunden, bis das Frühstück verdaut ist und Sie sich davon erholt haben. Die Verdauung ist ein komplizierter Prozess. Jede Frühstückszutat muss in feinste Bestandteile zerlegt und abgebaut werden, damit die Zellen des Köpers ernährt werden können. ...


Aus dem Kapitel
"Fitness und Jugend durch eine aktive Ernährung"

... Viele Menschen glauben, dass es keine Verbindung zwischen der Nahrung und dem Denken gibt. Trotzdem versichere ich Ihnen, dass dies der Fall ist. Genauso wie die Nahrung alle anderen Körperteile beeinflusst, so beeinflusst sie auch ihre Denkweise. Unsere Gedankenabläufe werden direkt von dem, was wir gegessen haben, beeinflusst. Vielleicht nicht gerade von der Nahrung, die wir in diesem Moment essen, mit Sicherheit jedoch von den Produkten, die wir regelmäßig zu uns nehmen.
Das Gehirn ist das große Reflexzentrum, von dem alle Nerven ausgehen, die die Bewegungen und Empfindungen des Körpers kontrollieren. Da das Gehirn sich hinsichtlich der Zulieferung von Blut und Sauerstoff auf den Körper verlassen muss, ist es natürlich indirekt nahrungsabhängig. Unsere Blutzusammensetzung (der sogenannte Blut-Satus) wird von dem bestimmt, was wir essen. Wird das Gehirn mit Blut genährt, das verschiedene Giftstoffe und toxische Abfallstoffe enthält, dann ist es nicht in der Lage, wirksam zu arbeiten. Die toxischen Stoffe können das Gehirn derartig beeinflussen, dass klares Denken unmöglich wird. Selbst Komazustände können durch starke Vergiftungsgrade hervorgerufen werden. ...



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