Lebensaktive Enzyme

von Wolfgang Spiller




Aus dem Kapitel "Mit Enzymen gegen das Altern"

Im höheren Lebensalter verringert sich die Aufbauleistung des Stoffwechsels und das Immunsystem wir schwächer. Die Zellaktivität verringert sich, wodurch Transportvorgänge in der Zelle langsamer ablaufen. Unsere Enzymsysteme verändern sich. Bestimmte Enzyme überaltern oder werden falsch produziert. Die Leistungsfähigkeit des Stoffwechsels lässt nach, wir fühlen uns nicht mehr fit und aktiv. Darüber hinaus setzt der Körper häufig mehr Fett an als in jungen Jahren; der Energieumsatz sinkt insgesamt ab. Besonders die Verdauungsorgane sind so vom Alterungsprozess betroffen: schlechte Zähne, Nachlassen von Appetit und Geschmacksempfinden; die Magenschleimhaut und Darmflora verändern sich, und die Darmschleimhaut trocknet aus. Die Nährstoffe werden schlechter aufgenommen, und die Krankheitsanfälligkeit nimmt zu. Darum gilt für die Ernährung im Alter: weniger Kalorien bei hoher Nährstoffzufuhr. Das heißt, alte Menschen sollten darauf achten, kalorienarme Lebensmittel mit hohem Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen zu sich zu nehmen.
Wenig zu essen fällt vielen Menschen schwer, das Essen in unserer Gesellschaft viele Funktionen erfüllt. Wir pflegen über das Essen soziale Kontakte und definieren einen Teil unserer Lebensqualität. Essen wird immer mehr zum Mittelpunkt unsere Kultur. Paradoxerweise können wir umso mehr essen, je verfeinerter die Nahrung ist, doch je mehr wir davon essen, umso stärker haben wir das Gefühl, nicht wirklich "satt" zu sein.
Anders jedoch ist es bei einer frischkostbetonten lebensaktiven Ernährung, deren hoher Gehalt an Faserstoffen, Vitaminen und Enzymen eine schelle Nahrungsaufnahme unmöglich macht. Wir sind gezwungen, langsam zu essen und viel zu kauen, so dass die Verdauungsenzyme und die Enzyme der Nahrungsmittel die Nahrung optimal verwerten können. Unser Organismus profitiert von kleine Mengen richtig aufgespaltener Nahrung mehr als von schlecht verdauten großen Portionen.



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